Lettlandreise September 2001



Eine Reise in die Vergangenheit: Die Suche nach dem Grab meines Großvaters


8. Tag: Sonntag, 16. September 2001


Exakt um 9:30 Uhr trafen Ernst und Manfred auf Seski ein. Wir unterhielten uns dann noch mit Daiga und Karlis und sprachen so noch über einige Dinge, die wir im Laufe dieser Woche erlebt hatten. Um 11:00 Uhr hieß es dann endgültig Abschied nehmen. Wir verstauten noch mein Gepäck im Wagen und dann ging es endgültig nach Hause.

Auf der Fahrt zum Flughafen nach Riga redeten wir nicht viel. Jeder von uns nahm noch einmal die letzten Eindrücke dieser schönen Landschaft auf. Kurz vor dem Flughafen wurde das Auto noch einmal vollgetankt. Wir hatten in dieser Woche fast 1000 Kilometer zurückgelegt. Wir hatten sehr viel von Kurland gesehen. Aber längst noch nicht alles.

Um 12:00 Uhr trafen wir dann auf dem Flughafen in Riga ein, wo auch die Rückgabe des Mietwagens problemlos erfolgte. Die Abfertigung im Flughafen ging ebenso reibungslos über die Bühne. Von verstärkten Sicherheitsmaßnahmen wegen der Terroranschläge in den USA merkte man eigentlich nichts. Zumindest nicht bewusst. Um 14:00 Uhr lettischer Zeit hob die wiederum vollbesetzte Boing 737 ab und landete pünktlich um 14:40 deutscher Zeit (eine Stunde Zeitverschiebung).

Auch in Frankfurt gab es keinerlei Probleme. Manfred hatte die Papiere für seinen Mietwagen auch schnell erhalten. Ernst und ich verabschiedeten uns von ihm und so trennten sich hier wieder unsere Wege, wo wir uns vor einer Woche erst getroffen hatten.

Meine Eltern waren unterdessen auch schon eingetroffen. Wir gingen dann mit ihnen ins Parkhaus, verstauten unser Gepäck und machten uns auf die letzte Etappe, Richtung Heimat. Das Wetter in Deutschland war auch nicht besser wie in Lettland. Meist bewölkt und ab und zu gingen unterwegs ein paar Schauer nieder.

Um 17:15 kamen wir in Kaiserslautern am Hauptbahnhof an. Von dort aus erwischte Ernst noch einen Zug, der ihn um 17:35 Uhr nach Homburg brachte, von wo ihn seine Tochter abholte.

So hatte für jeden von uns die Heimreise so gut geklappt, wie eigentlich unsere ganze Tour. Alles verlief wie am Schnürchen. Keinerlei Probleme und zum Glück auch keine Pannen. Alles verlief perfekt, so wie es eigentlich immer sein sollte. Jeder von uns kam mit sehr vielen neuen Eindrücken nach Hause, die man erst einige Tage auf sich einwirken lassen muss, um das Erlebte erst so richtig "auf die Reihe zu kriegen". Besonders für mich, da es ja meine erste Lettland-Reise überhaupt war. Ernst und Manfred waren ja bereits zum dritten Mal dort, wenn man den Kriegseinsatz von Ernst dazu rechnet. Land und Leute waren einfach wunderbar. Und so denke ich, dass es auch gewiss nicht meine letzte Reise nach Lettland war...



Michael Molter

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